Blasinstrumente

Es ist uns sehr wichtig, jederzeit ein grosses Lager an Instrumenten der besten Holz- und Blechblasinstrumentenhersteller zu führen und somit alle Modelle jederzeit für Sie vorrätig und anspielbereit zu haben. In unserem Testraum (bitte um vorhergehende Anmeldung z.B. via Kontakt oder +41 44 312 58 43) haben Sie die Möglichkeit, diese Instrumente eingehend anzuspielen und zu prüfen, um sich dann für das Instrument zu entscheiden, welches Ihren Ansprüchen und Erwartungen am besten entspricht. Unsere Mitarbeiter unterstützen Sie dabei gerne mit ihrem Fachwissen und Erfahrungen.

 


R.Dupin_Oboen

R.Dupin Oboe 

Die weiße Fassade des Einfamilienhauses in Moutfort (Luxemburg) lässt nicht erahnen, welch regelrechte Schatzkammer sich dahinter verbirgt. 

Erhascht man einen kurzen Blick durch die heruntergelassenen Jalousien, dürften auch die mit Handwerkzeug übersäten Arbeitstische nicht vermuten lassen, dass hier einzigartige Kleinode entstehen. Dennoch gilt die seit 1999 dort beheimatete Manufaktur Roland Dupin in der internationalen Musikwelt als unbestrittene Referenz in Sachen Oboen.

Werbung hat die Instrumente-Manufaktur Roland Dupin noch nie geschaltet, auch auf internationalen Messen sucht man einen Stand des Zwei-Mann-Betriebs vergeblich. Der Grund hierfür ist erdenklich einfach: Das Auftragsbuch der Oboenbauer aus Moutfort ist so gut gefüllt, dass sie sich über mangelndes Interesse, geschweige denn zu wenig Aufträge, mit Sicherheit nicht beklagen dürften. 

Begonnen hatte alles 1978 mit dem Besuch des Musikers Alf Nilsson von der Stockholmer Philarmonie in seiner damals in Zürich beheimateten Werkstatt: Nach diesem verbreitete sich das Renommee der Manufaktur Dupin wie ein Lauffeuer. „Eigentlich ist es ganz simpel: Wenn man Qualität großschreibt, spricht sich dies schnell herum, und man kann sich vor Bestellungen förmlich nicht mehr retten“, erklärt der in Paris geborene Roland Dupin, der 1955 beim Oboenbauer Charles Rigoutat seine Ausbildung begann. 

Wie weit Rigoutats ehemaliger Lehrling es heute gebracht hat, dürfte seinen Meister mit dem gleichen Stolz erfüllen, den Vater Roland für seinen Sohn Christophe empfindet, der das Familienunternehmen heute – mit „Meisterhand“, wie er sichtlich bewegt gesteht – leitet. 

Um die Nachfolge machen sich die Dupins derweil nicht allzu viele Sorgen: Christophes ältester Sohn schaut am schulfreien Samstag bereits in der Werkstatt vorbei – Blut ist nunmal dicker als Wasser ...